Bei uns im Gespräch: Die Bergpartei, die „ÜberPartei“

Die Bergpartei, die „ÜberPartei“ stellt sich bei der Bundestagswahl den Wählern. Die Bergpartei, die “ÜberPartei” möchte den “3. Weg einschlagen”, sagt “Ja zum Bankrott” hat “keine Angst vor Mangel” und sagt, dass “Wohlstand einsam macht” und “Eigentum vernichtet”. Bekannt geworden ist die Bergpartei, die „ÜberPartei“ auch als Veranstalter der legendären Wasser/Gemüseschlacht auf der Oberbaumbrücke in Berlin. Wir sprachen mit DasBenni und dem Parteivorsitzenden Pastor Leumund von der Bergpartei, die „ÜberPartei“.

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Hier gibt es noch eine Predigt vom Parteivorsitzenden Pastor Leumund zur Bundestagswahl 2013 zu hören:

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Buchrezension: „Exodus“ von DJ Stalingrad

Dj Stalingrad ist das Pseudonym von Pjotr Silaev. Silaev war über viele Jahre als Red Skin an vielen (auch militanten) antifaschistischen Aktionen in Moskau beteiligt. Nach den militanten Aktionen bei den Protesten im Chimki-Wald bei Moskau musste er aus Russland fliehen. Er erhielt politisches Asyl in Finnland. Mehrere seiner antifschistischen Freunde aus Moskau wurden von Nazis ermordet. Exodus ist eine literarische Abrechnung mit dieser Zeit.

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„Exodus“ von DJ Stalingrad erschien bei Matthes & Seitz Berlin und kostet 14,90 €.

Heute von 19 bis 20 Uhr RADIA OBSKURA mit der Bergpartei, die „ÜberPartei“ und DJ Stalingrad

Heute von 19 bis 20 Uhr bei Pi Radio Berlin, FSK in Hamburg und Radio Corax in Halle/S..

Bei Obskura dreht sich heute alles um die Bergpartei, die „ÜberPartei“. Diese stellt sich bei der Bundestagswahl den Wählern. Die Bergpartei, die „ÜberPartei“ möchte den „3. Weg einschlagen“, sagt „Ja zum Bankrott“ hat „keine Angst vor Mangel“ und sagt, dass „Wohlstand einsam macht“ und „Eigentum vernichtet“. Wir von Radia Obskura haben keine Ahnung, ob die Bergpartei, die „ÜberPartei“ am nächsten Sonntag die Wahl gewinnt. Aber falls sie gewinnen sollten, wären wir ein wenig schlauer, mit wem wir es da zu tun haben. Sie sind herzlich eingeladen anzurufen und ihre Fragen zu stellen. 030 / 609 37 277

Außerdem in der Sendung: Eine Buchempfehlung. Und zwar „Exodus“ von DJ Stalingrad. Dj Stalingrad ist das Pseudonym von Pjotr Silaev. Silaev war über viele Jahre als Red Skin an vielen (auch militanten) antifaschistischen Aktionen in Moskau beteiligt. Nach den militanten Aktionen bei den Protesten im Chimki-Wald bei Moskau musste er aus Russland fliehen. Mehrere seiner antifschistischen Freunde aus Moskau wie Fjodor Filatov, Ivan Chutorskoj und der Anwalt Stanislaw Markelow wurden von Nazis ermordet. Exodus ist eine literarische Abrechnung mit dieser Zeit.

40 Jahre Solifonds der Hans Böckler Stiftung

40 Jahre Solidaritätsarbeit, 40 Jahre finanzielle Unterstützung für emanzipative Projekte durch den Solifonds der Hans Böckler Stiftung. Vor 40 Jahren wurde der Solifonds von Stipendiaten und Stipendiatinnen der Hans Böckler Stiftung, dem Förderungswerk des DGB, als Chile-Solidaritätsfonds ins Leben gerufen. Seit dem Ende des der Diktatur Pinochets hat sich der Solifonds geöffnet und fördert nationale und internationale Projekte mit emanzipatorischen Ansätzen mit den Schwerpunkten Bildung, Unterstützung demokratischer Strukturen und gewerkschaftlicher Aktivitäten. Wir sprechem mit Mara vom Solifonds. Hier hören.

Außer Tränengas und Gummigeschossen nichts gewesen?

Die Proteste rund um den Gezi-Park in der Türkei sind abgeebbt. Trotzdem passiert in der Türkei immer noch eine Menge. Darüber wird aber in den hiesigen Medien nicht berichtet. Warum eigentlich nicht? Deswegen schauen wir zusammen mit Historikerin Funda Soysal zurück auf das, was passiert ist. Und wir sprechen über die neuen Aktionsformen (z.B. das großflächige Bemalen von Treppen in Istanbul) des Protestes. Hier hören.

Kein Gedenken – Die Bundesstiftung „Erinnerung Verantwortung Zukunft“ streicht dem „Zug der Erinnerung“ die Gelder

DerZug der Erinnerung“ will im Oktober mit Jugendlichen zum ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager Sobibór fahren. Auf der Fahrt soll an die mehr als 200.000 ermordeten jüdischen Menschen erinnert werden, die in Sobobór oder auf dem Weg dorthin gestorben sind. Anlass ist der Jahrestag des Aufstands in Sobibór, bei dem sich 600 Häftlinge gegen die SS zur Wehr setzten.
Die Bundesstiftung „Erinnerung Verantwortung Zukunft“ (EVZ) hat jetzt dem „Zug der Erinnerung“ dafür die Gelder gestrichen. Es sieht so aus, dass sie nicht möchte, dass der Opfer in Sobibór gedacht wird. Was die möglichen Beweggründe für die Nichtbewilligung der Gelder sein könnten, darüber sprachen wir mit Hans-Rüdiger Minow, dem Vorstandssprecher von „Zug der Erinnerung“. Hier hören.

Der Prozess gegen Alexej Navalny

Seit einiger Zeit erscheint Alexej Navalny in den hiesigen Medien als der neue Stern am russischen Oppositionshimmel. Navalny will bei der nächsten Oberbürgermeisterwahl in Moskau kandidieren. Vergangene Woche wurde Alexej Navalny für fünf Jahre Haft in einem Arbeitslager mit strengem Regime verurteilt, aber vorläufig wieder freigelassen. Angeblich – so die Anklage – soll er vor einigen Jahren Unmengen Holz aus einem Forstbetrieb gestohlen haben, um sich daran zu bereichern. Wir schauen zusammen mit Ulrich Heyden aus Moskau, was es mit der Person Alexej Navalnys auf sich hat. Ulrich Heyden ist freier Journalist und lebt seit über 20 Jahren in Russland. Hier hören.