Die Flüchtlingssituation in der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak

In der letzten Woche war eine Gruppe von vier Europaabgeordneten aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich und Portugal in der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak rund um die Hauptstadt Erbil unterwegs, um sich über die Flüchtlingssituation vor Ort zu informieren. Rund um Erbil gibt es tausende Flüchtlinge, die dorthin vor dem IS geflohen sind. Die Flüchtlinge bekommen nur wenig Hilfe von der kurdischen und keine Hilfe von der irakischen Regierung. Es gibt wenig zu Essen, kaum sauberes Trinkwasser und kaum medizinische Versorgung. Die Situation ist dramatisch. Wir sprechen mit Cornelia Ernst, DIE LINKE – Mitglied des Europäischen Parlaments, die in Erbil vor Ort war.